Anubis,
schakalköpfiger Totengott mit dem Beinamen, Herr des heiligen Landes, der die Verstorbenen in die Unterwelt führt und über ihren Gräbern wacht, trägt stets ein schwarzes Fell. Schwarz war für die Ägypter kein Zeichen der Trauer, sondern die Farbe der Wiedergeburt. Anubis ist der Balsamierungsgott. Ein oberägyptischer Gott, als Herr der Totenstadt wirkt er im Totenreich zusammen mit dem Gott Thot. Im Laufe der Zeit wird er als Sohn des Gottes Osiris angesehen. Er ist es der beim Totengericht die Wägung des Herzens leitet.

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Schakale sind Wildhunde!

Sie leben in Teilen von Europa, Asien und Afrika und halten sich am liebsten in offenen Grassteppen auf. Eine Schakal-Familie besteht meistens nur aus einem Männchen, einem Weibchen und ein paar Jungtieren. Nur wenn Beutetiere knapp sind, schließen sich mehrere Familien zusammen und jagen gemeinsam größere Tiere. Haben sie ein Tier erlegt, hört die Freundschaft allerdings schnell auf. Er wird etwa 15 Kilo schwer und erreicht eine maximale Größe von 50 Zentimeter, je nach Art der Gattung. Schakale tragen wie die afrikanischen Wildhunde sehr grosse Ohren. Lauftüchtig sind sie auch, weil verhältnismässig hochläufig und schlank gebaut. Schakale sind zwar scheu und vorsichtig, aber auch sehr neugierig. Im Gegensatz zum Streifenschakal ist der Schabrackenschakal ein stimmfreudiges Tier. Seine Lautvielfalt ist verblüffend, zwischen gellendem Kreischen zu einzeln scharf kläffenden Tönen. Schakalpaare halten eng zusammen, und das ein Leben lang. Auch die Jährlinge verbleiben noch bei der Sippe. Ihr Sozialverhalten ähnelt sehr dem der Wölfe.
Weitere Götter des alten Ägypten!

Bastet, Katzengöttin von Bubastis!
Sie war eine Lokalgöttin. Man bewunderte sie wegen ihrer Zeugungskraft, Gewandtheit und Stärke. Später erschien sie als Göttin der Freude und Liebe.

Chnum, der Widdergott!
In ihm sah man den Schöpfergott des Menschengeschlechts, da er auf seiner Töpferscheibe den ersten Menschen aus Ton geformt hat. Schutzgott der Töpfer, Wächter der Nilquellen. Sein Beiname ist " Bildner, der belebt". Auch die Götter hat er so erschaffen. Im südägyptischen ist Chnum der Schöpfer aller Wesen. In ihm sind vereinigt, Re ( Sonne, Himmel ), Schu ( Luft ), Osiris ( Unterwelt ) und Geb ( Erde ).

Hathor, die Liebesgöttin!
Göttin uralten Ursprungs, deren Name Hat-Hor "Wohnung des Horus" bedeudet. Sie wird als Frauengestalt mit Kuhkopf und Kuhhörnern dargestellt. Die Göttin der Liebe war zugleich Schutzherrin der Musik und des Tanzes. In Theben auch als Totengöttin verehrt. Ein Wunsch der Sterbenden war im Gefolge der Hathor zu sein.

Horus, Schutzgott des Königreiches!
Früheste Gottheit, deren Name den Wortstamm "hr" enthält, womit zugleich der Himmel und der Falke bezeichnet wurden. In der Darstellung ist Horus als falkenköpfiger Mensch überliefert. Er ist auch der Held des Osiris-Mythos, der legendäre Sohn von Isis und Osiris, der den bösen Seth bezwingt. Sonne und Mond galten als seine Augen. Der Herrscher war seinem Volk eine Erscheinungsform von Horus.

Maat, Göttin der Ordnung & Wahrheit! (links)
Eine abstrakte Göttin, die Inkarnation der Wahrheit und Gerechtigkeit. Dargestellt ist sie als Frauengestalt, auf dem Kopf Straußenfeder. Sie ist die Gemahlin des Thot, der beim Totengericht des verstorbenen zugegen ist.

Osiris, Gott des Jenseits!
Der Schutzgott der Toten und des Jenseits wurde infolge des mythischen Ereignisses Überwinder des Todes. Aus diesem Grund wird er in mumienförmiger Menschehgestalt mit der Krone "atef" (weiße Krone Oberägyptens mit hoher Doppelfeder) dargestellt. In den Händen hält er das Zepter und die Geißel. Das Gesicht ist gewöhnlich grün bemalt, als Symbol der neuerwachten Vegetation. Er leitet das Totengericht.

Re, der Sonnengott!
Der Sonnengott wurde besonders in Heliopolis verehrt. Er wird in Menschehgestalt dargestellt, mit Falkenkopf und krönender Sonnenscheibe. Im Mittleren Reich wurde Amun an die Spitze des Pantheons gesetzt konnte jedoch Re nicht verdrängen und der Gott Amun-Re entstand, als "König der Götter". Amun, als Urgott und Re der Sonnengott.

Sobek, der Krokodilgott!
Im Faijum vor allem aber in Kom Ombo verehrt, wird er mit Hathor und Chons in Verbindung gebracht. Er ist ein Gott des Wassers. Aus seinem Schweiß kommt der Nil hervor.

Thot, Herr des Mondes!
Mondgott, dargestellt in Menschengestalt mit Ibiskopf und manchmal auch mit der Mondsichel. Er ist der weiseste aller Götter: Erfinder der Schrift, die Hieroglyphen wurden "göttliche Worte" genannt, und Schutzgott der Schreiber, daher wird er oft mit Schreibzeug dargestellt. Als Schützer des Osiris wird er auch zu einem Helfer der Toten.


Wägen des Herzens

Das Herz eines Verstorbenen wird gegen die Feder von Ma´at, der Göttin der Wahrheit aufgewogen. Vor Osiris und einer Reihe von Richtern, je ein Vertreter der Provinzen, leugnet der Tote mehrere Vergehen. Dann wird das Herz, Zentrum von Verstand, Gedächtnis und Persönlichkeit, von Anubis gewogen und der Schreiber Thot hält das Urteil fest. Wenn Herz und Feder im Gleichgewicht sind, wird der Tote für "die Wahrheit sprechend / gerechtfertigt" erklärt und erhält seinen Platz im Reich des Osiris. Er kann auch den Sonnengott auf seiner Himmelsreise begleiten oder bei den Polarsternen leben. Übeltäter fallen dem "verschlingenden Ungeheuer" anheim, einer Kreuzung aus Krokodil, Löwe und Flußpferd, das neben der Waage lauert. ( Zu erkennen sind die Götter Anubis, Thot, Horus, Osiris und Isis )